Eagle 4.16 unter Linux

Bei den moderne Linux Desktop Systemen kann es passieren, dass die CAD Software Eagle ein halb-transparentes Fenster hat. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass compiz auf dem Linux System läuft. Wenn Eagle über ein Script mit dem folgenden Inhalt gestartet wird:


#!/bin/bash

export XLIB_SKIP_ARGB_VISUALS=1

eagle


sieht das Bild auch wieder wie gewohnt aus. Eine Alternative ist die Installation von Eagle unter wine, das läuft ganz hervorragend. Hierbei ist aber die Lizenz für Eagle zu beachten!



Kubuntu 10.10 Monitor Einstellungen

Nach einer neuen Installation von Kubuntu 10.10 Maverick Meerkat auf einem System mit zwei Monitoren, verliert das System nach jedem Neustart die Einstellungen für die Monitore. Statt den Desktop über beide Monitore anzuzeigen, steht in den Einstellungen nach jedem Neustart das zweite Display wieder auf 'clone'.


Um das zu verhindern kann in die Datei unter /etc/kde4/kdm/Xsetup folgende Zeile eingetragen werden:


xrandr --ouput DVI-1 --auto --right-of DVI-0


Diese Zeile schaltet das Display am DVI-1 Ausgang als erweiterten Desktop rechts vom Display am DVI-0 Ausgang der Grafikkarte. Die genauen Einstellungen müssen natürlich an das jeweilige System angepaßt werden, aber durch die Eintragung in /etc/kde4/kdm/Xsetup bleiben die Einstellungen nach dem Neustart erhalten.

File creation time

Man kennt es von manchen anderen Betriebssystemen, dass Datum und Uhrzeit der Erstellung einer Datei oder eines Verzeichnisses abrufbar sind. Die Dateisysteme unter Linux boten bisher dieses Feature nicht. Seit dem Dateisystem ext4 ist dies aber in Vorbereitung. Bisher wird die Abfrage der file creation time (crtime) noch nicht unterstützt, da hierfür diverse Tools und Bibliotheken angepaßt werden müssen. Das hindert aber ext4 nicht daran, die file creation time zu pflegen. 


Abfragen kann man crtime mit dem Tool debugfs:


sudo debugfs -R 'stat /etc/services' /dev/sdd1
Inode: 345 Type: regular Mode: 0644 Flags: 0x80000
Generation: 3640043836 Version: 0x00000000:00000001
User: 0 Group: 0 Size: 18832
File ACL: 0 Directory ACL: 0
Links: 1 Blockcount: 40
Fragment: Address: 0 Number: 0 Size: 0
ctime: 0x4b44c11e:79c91a0c -- Wed Jan 6 17:58:06 2010
atime: 0x4cacf216:660a49d0 -- Thu Oct 7 00:03:02 2010
mtime: 0x4aaf8258:00000000 -- Tue Sep 15 14:02:32 2009
crtime: 0x4b44c11e:79c91a0c -- Wed Jan 6 17:58:06 2010
Size of extra inode fields: 28
EXTENTS:
(0-4): 35664-35668
(END)


Unter der crtime wird Datum und Uhrzeit der Dateierstellung mit ausgegeben. Mit debugfs muss man etwas vorsichtig sein, falsche Parameter können das Dateisystem zerstören. Wer sich damit nicht auskennt, sollte debugfs nie im Schreibmodus verwenden. 



Ram-Disk unter Linux

Manchmal ist eine Ram-Disk ganz praktisch. Wenn man ab dem 2.4er Kernel mal eben schnell eine Ram-Disk benötigt, bietet sich tmpfs an. Das ist zwar nicht mit einer Ramdisk gleichzusetzen, da der Speicher dynamisch angefordert wird und virtueller Speicher dafür verwendet wird, dafür ist aber die Verfügbarkeit und Bereitstellung sehr einfach. 


Ein simples mount -t tmpfs -o size=8M tmpfs /ramdisk reicht aus und stellt unter /ramdisk 8 MByte zur Verfügung. Ohne Angabe einer Größe für das tmpfs wird maximal die Hälfte des virtuellen Speichers verwendet.



Thunderbird unter Debian Lenny

Normalerweise ist bei Debian Lenny der E-Mail Client icedove dabei. Wenn man aber den Thunderbird verwenden möchte (z.B. wegen neuerer Version, AddOn's, Lightning als Kalender) muss man diesen selbst installieren. Leider funktionieren dann Links in E-Mails nicht, d.h. bei einem Klick auf einen Link in einer Mail passiert gar nichts. Es fehlen drei Einträge, damit bei einem Klick auf einen Link die Seite auch geöffnet wird. Diese können wie folgt erstellt werden:


1. Bearbeiten -> Einstellungen -> Konfiguration bearbeiten


2. Suche nach network.


3. Falls vorhanden diese 3 Zeilen ändern, ansonsten über die rechte Maustaste neu (Typ String) eintragen:


network.protocol-handler.app.http

network.protocol-handler.app.https

network.protocol-handler.app.ftp


Hier trägt man einfach den vollen Pfad zu seinem Lieblingsbrowser ein,

z.B. /usr/bin/iceweasel

Linux Counter #73272

Seit langer Zeit war ich heute mal wieder auf http://counter.li.org


Laut der Datenbank, ich gehe mal davon aus das die stimmt, hatte ich mich dort am 19.04.1998 eingetragen und die Nummer #73272 bekommen. Ein nettes Logo mit der Nummer wird auch generiert, ich füge das einfach mal hier ein. Logo


Äh, ich glaube ich werde alt, das ist ja schon ewig her...



Welches Linux?


Jeder sollte die Distribution verwenden, die gefällt. Ich arbeite seit einiger Zeit sehr gerne mit Debian GNU/Linux und dem GNOME Desktop.Updates sind schön einfach, sehr viel Software steht zur Verfügung und ist mit dem Paketmanagement einfach zu installieren. Der Gnome Desktop ist schnell und einfach. Nicht so überladen, wie manche andere Desktops.



Bild