Keyer-Elektronik für Morsetasten
Auf der Seite von K3NG wird eine Keyer-Elektronik beschrieben, die mit einem Arduino Modul arbeitet. Der Quellcode für den Mikrocontroller wurde als Open Source veröffentlicht. Da ich unter anderem mit Atmel Controllern arbeite, interessierte mich das natürlich, aber halt ohne diese Arduino Module. So habe ich einen ATMega 328 genommen und das auf zweien von meinen neuen Stripboards zusammen gelötet. Dabei war auch das erste Mal im praktischen Einsatz der neue DSO von Rigol (DS1102E) eine gute Hilfe. Macht schon Spaß mit dem Gerät. Details zu den Funktionen des Keyers, die Software, Schaltpläne usw. sind auf der Seite von K3NG zu finden.
Die Schaltung habe ich nach den Unterlagen von K3NG konventionell aufgebaut. Für die Software habe ich mir im ersten Schritt die Arduino Entwicklungsumgebung heruntergeladen. Für einen Anfänger ist das System wirklich praktisch, aber wenn man in die Tiefe gehen möchte, empfinde ich das System als sehr hinderlich. Viele Funktionen eines Mikrocontrollers werden einfach versteckt. Alles was die Umgebung liefert, funktioniert auch gut. Aber ich bleibe wohl lieber bei der üblichen Programmierung.
Okay, der Keyer funktioniert. Sogar sehr gut. Von Anfang an ohne Probleme. Im Code waren zwei Bugs, da muss ich noch einen Bugreport für schreiben und einsenden. Nichts schlimmes. Am Keyer kann auch eine übliche PS/2 Tastatur angeschlossen werden. Für Menschen, die mit einer richtigen Morsetaste nicht arbeiten können, eine wunderbare Sache. Ich empfinde das als nette Beigabe, nehme aber doch lieber die echte Taste.
Für mich ist das der Einstieg in die Welt der Paddle. Ich hatte bisher nur Handtasten und mir im April die Simplex von Begali gegönnt. In Verbindung mit dem Keyer, der noch ein schönes Gehäuse bekommt, wird das sicher Spaß machen.
Die Stromsummenantenne nach DL1VU
Heute habe ich mit dem Projekt "Stromsummenantenne" begonnen. Die GAP Titan ist zwar nicht schlecht, aber auf den unteren Bändern und vor allem im Nahbereich eher schlecht zu gebrauchen. Daher muss eine einfache Drahtantenne, am besten ein Multiband-Strahler her. Ich hatte mir vor einiger Zeit das Büchlein "Windom- und Stromsummen-Antennen" von Karl H. Hille vorgenommen und mir gedacht, diese Antennenform müsste man mal ausprobieren.
So habe ich mir im Netz weitere Informationen zur Stromsummenantenne gesucht, gelesen und gerechnet und bin dabei auch auf eine schöne Software gestoßen, die für die Berechnung ideal ist. So ermittelte ich für meine Platzverhältnisse eine Antennenlänge von 41,641m für die Frequenzen 28, 24, 21, 14, 10, 7 & 3.5 MHz (jeweils auf die Bandmitte bezogen). Die Einspeisung (Zapfpunkt) erfolgt bei 16,86m.
In den beiden nachfolgenden Dateien sind die Berechnungen zu finden. Der strahlungsgekoppelte Dipol für 17m ist zur Zeit noch nicht realisiert.
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VHF und UHF Antennen
Es soll jetzt langsam weitergehen, mit dem Umbau vom Schuppen &
Nebengebäude. Am Samstag hatte ich im Garten zu, das übliche, Pumpe in
Betrieb nehmen usw. Da lagen mir mal wieder die Antennen für das 70cm
und 2m Band im Weg. Da die sowieso schon gelitten haben, habe ich die
kurzer Hand auf den Mast geschraubt.
So sieht das aus, wenn die Antennen sich drehen:
Damit sind die Antennen nun aus dem Weg. Wie man sieht, müssen ein paar Direktoren noch justiert werden. Unter die 2m Yagi kommt noch eine Duo-Band Yagi für 10m und 6m nach DK7ZB. Da ich im Moment noch keinen Platz habe, um die Geräte und Endstufen aufzustellen, haben die Antennen keine Koaxkabel. Ebenso sind die Vorverstärker nicht am Mast montiert.
Auf den Fotos und dem Video ist die Wetterstation zu erkennen. Deutlich
ist auf dem Video auch zu erkennen, dass es heute nicht windstill war.
Wie kann man ein Höhenprofil ermitteln?
Manchmal möchte man im Amateurfunk wissen, wo man einen "Berg" vor der Nase (sprich Antenne) hat. Insbesondere auf den höheren Frequenzen ist für eine Funkverbindung eine quasi optische Verbindung erforderlich. Dies gilt übrigens auch für WLAN, also nicht nur im Amateurfunk. Daher ist eine Software für die Ermittlung von Höhenprofilen auch für diejenigen interessant, die eine WLAN Strecke über ein paar mehr Meter aufbauen möchten.
Die einfachste Software ist die von Geocontext. Hier gibt man einfach den gewünschten Ort ein und markiert in der Karte den zweiten Punkt. Damit wird das Höhenprofil zwischen diesen beiden Orten gezeichnet. Für eine Abfrage in einer anderen Richtung braucht man nur den Punkt auf der Karte zu verschieben.
Die zweite Seite, die ich mit dieser nützlichen Funktion vorstellen möchte, ist die Linkstreckenberechnung auf dieser Seite. Nach Angabe der beiden Koordinaten wird zwischen diesen das Höhenprofil, bzw. die Linkstrecke ermittelt.
Wer noch mehr darüber wissen möchte, sollte bei Wikipedia die Beiträge über die Fresnelzone lesen.
FT-902DM
Auf der Suche nach Röhren für den FT-902DM bin ich gerade auf dieses Video bei YouTube gestossen. Eine schöne Erklärung des Abstimmvorganges der Röhrenendstufe des FT-902DM. Weitere Videos sind dort noch zu dem Gerät zu finden. Sehr interessant, dass die Tonqualität nicht schlechter als bei neuen Geräten ist, ich finde zum Teil sogar besser.
Hier noch ein Foto von meinem Gerät, aufgenommen am 24. April 2001 mit einer billigen Digitalkamera, die nicht mehr als 640x480 Pixel konnte. Die Kamera konnte gerade mal 11 Bilder speichern. Heute haben wir ein Vielfaches davon im Handy. Aber wie man sieht, sind insbesondere die älteren Funkgeräte reizvoll. Auf jeden Fall reizvoller als eine moderne Digitalkamera ![]()

Probelauf mit Wetterstation
Heute habe ich die Wetterstation vom provisorischen Schiebemast auf den Mast umgesetzt. Da das Wetter gut war, habe ich auch den Antennenrotor und das Standrohr montiert. Der Mast ist ein MidiXL von Hummelmasten. Der Schlitten wird mit einer elektrischen Winde auf- und abgefahren. Wenn man viel mit Antennen experimentieren möchte ist das eine einfache Art. Geplant ist für den Mast noch eine Duo-Band Yagi für das 6 und 10 Meter Band und 2 Yagis, jeweils für das 2m und 70cm Band. Für 2m und 70cm Band habe ich 2 Yagis von Vargaarda. Die Yagi für 10m und 6m wird eine Version nach DK7ZB
Transceiverauswahl - Qual der Wahl
Ein neuer Transceiver muss her. Eigentlich genügt mein TS-570DG für die Kurzwelle. Alternativ habe ich noch einen FT-902DM. Aber beide Geräte haben kein 6m Band. Das interessiert mich aber, insbesondere, weil der Mast in 2012 mit Antennen bestückt werden soll und dann neben 2m und 70cm auch das 6m Band berücksichtigt wird. Also muss ein Gerät her, die Qual der Wahl.
Unter diesem Titel hat DK9VZ eine sehr interessante Übersicht mit entsprechenden Tabellen von Messwerten erstellt. Vielen Dank an dieser Stelle für die Zusammenstellung.
Erst hatte ich gedacht, ich hole mir einfach einen FT-897D, ein handliches Gerät mit Kurzwelle, 2m und 70cm und gut ist. Aber wir gehen auf ein Sonnenfleckenmaximum zu, ich habe runde 8 Jahre nahezu keinen Betrieb gemacht und nach dem Studieren vieler Webseiten, Erfahrungsberichte, Testberichte (unter anderem die hervorragenden Berichte der ARRL, weswegen ich eine Mitgliedschaft erwäge, da diese die QST mit den hervorragenden Berichten enthält) habe ich angefangen zu rechnen.
Wenn Dich das interessiert und welche Geräte ich dabei in Erwägung gezogen habe, dann lese den gesamten Beitrag.
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